![]() Laufen für Behinderte in NicaraguaSeit 2005 besteht eine Partnerschaft zwischen der IGSA und dem CEDECAP, einem Tagesheim für etwa 25 behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Rivas, Nicaragua. Behinderung ist in einem Land wie Nicaragua vor allem eine Folge der Armut, denn viele Menschen können sich Vorsorgeuntersuchungen, medizinische Behandlungen bei Krankheiten und nach Unfällen oder gar Rehabilitationsmaßnahmen nicht leisten. Die IGSA konnte den Behinderten des CEDECAP schon auf vielerlei Weise helfen. So wurden mit unseren Spendengeldern z.B. ein Backofen und Physiotherapiegeräte gekauft und die Ausstattung der Werkstätten verbessert. Eine Reparaturwerkstatt für Fahrräder konnte neu eingerichtet werden. In diesem Jahr soll der Gartenbau auf dem Gelände des Heims intensiviert werden. Dazu muss unter anderem eine Motorpumpe für den Brunnen angeschafft werden. Dringend gebraucht wird wegen der zahlreichen Stromausfälle auch ein Generator zur Stromerzeugung.
![]() Nicaragua ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Unsere Freunde im CEDECAP setzen sich unter schwierigsten Bedingungen für den Fortbestand des Heims ein. Wir möchten mit dem Jens-Schumacher-Lauf dazu beitragen, dass sie es dabei ein wenig leichter haben. Die finanzielle Situation des CEDECAP: Zurzeit besuchen 18 körperlich und geistig Behinderte zwischen 16 und 35 Jahren das CEDECAP. Sie kommen fast ausschließlich aus armen, teilweise aus extrem armen Familien, sodass eine finanzielle Beteiligung der Angehörigen nicht zu erwarten ist. Der Bau, die Einrichtung und der Unterhalt des Tagesheims wurde bzw. wird überwiegend mit spanischen Entwicklungshilfegeldern finanziert. Diese Finanzierung lief jedoch im März 2008 aus. Ab März 2008 wird das nicaraguanische Gesundheitsministerium ein Gartenbauprojekt am CEDECAP finanziell fördern. Weitere Einnahmequellen des CEDECAP: Verkauf von Backwaren aus eigener Herstellung, Verkauf von Schnittblumen, Früchten und Gemüse aus eigenem Anbau, Reparaturwerkstatt für Fahrräder und Rollstühlen, Vermietung eines Grundstückteils an die örtliche Polizei, die dort Fahrzeuge abstellt. Zusammenfassend kann man sagen: Der Trägerverein des CEDECAP versucht, einen Teil der Personal- und Unterhaltungskosten selbst zu erwirtschaften. Das ist jedoch nur in Grenzen möglich, so dass die Einrichtung auch weiterhin auf unsere Spenden angewiesen ist. |




Angehörigen nicht zu erwarten ist. Der Bau, die Einrichtung und der Unterhalt des Tagesheims wurde bzw. wird überwiegend mit spanischen Entwicklungshilfegeldern finanziert. Diese Finanzierung lief jedoch im März 2008 aus. Ab März 2008 wird das nicaraguanische Gesundheitsministerium ein Gartenbauprojekt am CEDECAP finanziell fördern. Weitere Einnahmequellen des CEDECAP: 


